Die Geburt eines Streams

Um ein Musikstück aus einer analogen Audioquelle oder das gesprochene Wort eines Moderators über ein Mikrofon mit möglichst geringem Qualitätsverlust über eine Internetverbindung übertragen zu können, müssen die Daten vor dem Versenden in ein für das Streaming geeignetes Format gewandelt und der begrenzten Bandbreite der Internetverbindung entsprechend komprimiert werden.

Wer oder Was wandelt von Analog zu Digital?

Diese Aufgabe der Wandlung eines analogen in ein digitales Signal übernehmen sogenannte Encoder. Diese Encoder können entweder hardwarebasierend oder in Verbindung mit einem Rechner softwarebasierend sein. Encoder wandelt dabei das analoge Signal in ein speziell für das Streaming geeignetes Format, man spricht hier auch von Containerformaten, um. Zusätzlich bieten die meisten Encoder noch die Möglichkeit die Parameter des so entstandenen digitalen Signals, wie zum Beispiel die Qualität, wieviele Kanäle (mono/stereo), die Bitrate oder die Samplingfrequenz zu verändern.

Encoder die einen solchen Workflow bieten, werden bei dem Thema Streaming auch Sourceclients genannt. Nach dem ein solcher Encoder die Daten kodiert und komprimiert hat, wird der so entstandene Datenstrom an einen Streaming-Server weitergeleitet. Dieser Streaming-Server hat die Aufgabe, den Datenstrom in kleine Pakete zu teilen und an die zu ihm verbundenen Benutzer zu senden.

Welche Protokolle werden dafür verwendet?

Für diese Art der übertragung wurde neben den proprietären Protokollen einiger Hersteller ein eigens dafür optimiertes und standardisiertes übertragungsprotokoll entwickelt, dass Real-Time Transport Protocol und das Real-Time Streaming Protocol (RTP/RSTP).

Keine Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar