Was heißt komprimieren?

Bei der Kompression von Daten werden unwichtige oder doppelte Informationen aus der zu übertragenden Nachricht entfernt um somit die zu übertragende Datenmenge reduzieren zu können.

Ein klassisches Beispiel für eine Kompression ist die Versendung einer Nachricht über ein Telegramm. Hierbei werden einfach unwichtige Wörter weggelassen, jedoch bleibt die eigentlich Information für den Empfänger sehr gut erhalten. Eine redundante, also überflüssige Information, wäre zum Beispiel die Angabe “Null Uhr morgens”.

In einem Telegramm würde die überflüssige Information “morgens” einfach entfernt, da “Null Uhr” nur am Morgen sein kann.

Bei der Komprimierung von Audio-Daten werden zum Beispiel kaum hörbare Töne entfernt, bei der Komprimierung von Videodaten verzichtet man beispielsweise auf Teile der Farbinformationen oder gleiche Bilder / Bildfolgen.

Während also die Kodierung von Daten einen Wechsel in ein effizienteres digitales Basissystem darstellt, wobei die Eingangsdaten unverfälscht bleiben, sodass sie jederzeit wieder vollständig hergestellt werden könnten, beschreibt die Kompression das Eliminieren von redundanten und wenig relevanten Eingangsdaten, die im Anschluss nicht wieder hergestellt werden können.

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